Vor 30 Jahren begann die Beziehung zwischen der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) und dem Archiv für Zeitgeschichte (AfZ) der ETH Zürich. Anlass dazu gab der Standortwechsel der SFH von Zürich nach Bern, dem Sitz vieler befreundeter Organisationen. Gemeinsam und näher am nationalen Politgeschehen sollte das Einstehen für die Sache der Flüchtlinge mehr Resonanz und Wirkung erzielen. Und so übergab die 1936 gegründete SFH 1995 erstmals Geschäftsakten und Archivalien im Umfang von über 60 Laufmetern dem AfZ. Seither sind die SFH-Bestände öffentlich zugänglich und Grundlage zahlreicher Forschungsarbeiten. Der langjährige Leiter des Archivs Gregor Spuhler und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Gaby Pfyffer ordnen im Interview den Stellenwert der SFH-Archivalien ein und erklären unter anderem, warum Archive wie das AfZ in einer Demokratie unverzichtbar sind. Read More

Vergangenheitsspeicher mit hoher historischer Authentizität
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